Sonntag, 14. Juli 2013

Gruesse aus Malaysia

Seit gut 4 Tagen sind wir nun in Asien und grüssen euch aus Malaysia. 

Nach einem kurzen Zwischenstop in Kuala Lumpur sind wir nun ca.160 km südlich in Melaka.Malaysia ist ein angenehmes Land für Rucksackreisende da alles sehr modern ist. Im Gegensatz zu dęr eher strengeren Art wie die leute den Ramadan in den Vereinigten Arabischen Emiraten praktizieren ,merkt man in Melaka nicht viel vom Fastenmonat. Auch sind die Leute bis jetzt viel zugänglicher und offener und sehr hilfsbereit.

Das einzige was uns bis jetzt auffällt ist der starke chinesische Einfluss den man besonders beim Essen zu spüren bekommt.Heute haben wir uns richtig gefreut ein kleines indisches Lokal gefunden zu haben.Auf einem Bananenblatt serviert gab es Reis mit allerlei verschiedenen Sossen welcher traditionsgerecht mit der rechten Hand verspeist wurde. Irgendwie können wir vom indischen essen nie genug bekommen.Vom Chinesischen im Gegensatz schon. 

Zur Zeit halten unsere Mägen den kulinarischen Köstlichkeiten noch Stand. Leider kam die malaysische Küche bis jetzt etwas zu kurz. 

Die letzten 2 Tage haben wir Melaka erkundet,welche von chinesischen Touristen im wahrsten Sinne des Wortes überannt wird. Es wir unwahrscheinlich viel gebaut und der neue Stadtteil in welchem wir heute waren,mutet einem eher wie Hongkong an mit all den bunten Lichtern,Glaspalästen,Einkaufsmeilen, asiatischen Karaoke sowie Vor- bzw. Eintaenzern und so weiter.....

Bei unserer Erkundungstour konnten wir auch aus weiter Ferne die riesigen Frachter sehen,welche die Strasse von Melakka durchqueren. Wahnsinn wenn man sich an Orten befindet die man sonst nur aus dem Geographiebuch kennt! Sogar einen Waran haben wir im Park gesehen. Diese Tierchen tarnen sich so geschickt, dass man sie manchmal erst auf den zweiten Blick erkennt!

An die tropische Hitze haben wir uns bereits gewöhnt.Nur die 6stündige Zeitumstellung macht uns etwas zu schaffen.Morgen wollen wir dann mit der Fähre Richtung Indonesien (Dumai).












Donnerstag, 11. Juli 2013

Auf nach Asien!

Nach 3 Etappen und 8250 km mit dem Auto durch Europa geht es die naechsten 9000 km mit dem Flugzeug weiter denn wir wollen MEER.....

Von Muenchen ging es mit unserer momentanen Lieblingsfluggesellschaft Emirates und dem  neuen Airbus A380 los.....es ist Wahnsinn wie so ein Koloss fliegen kann!

Nach einem ruhigen 5stuendigen Flug landeten wir in Dubai zwischen. Hier hat es selbst um 12 Uhr abends Ortszeit noch 39 Grad Celcius!

Auf dem Anschlussflug nach Kuala Lumpur wurden wir dann gut durchgeschuettelt

Nun sind wir in Malaysia welches wir im Moment nur als Zwischenstopp nutzen und uns in ein paar Wochen genauer anschauen werden.

 
 




Sonntag, 7. Juli 2013

Es war ein wenig ruhig auf unserem Blog….

...was aber nicht heißen soll, dass wir nichts gemacht haben. Michael und ich haben den Juni größtenteils bei unseren Familien in Österreich bzw. Deutschland verbracht um einige Dinge zu erledigen , Freunde und Familie zu treffen und uns zu verabschieden bevor es auf unsere nächste längere und internationalere Etappe geht. 

Ende Juni waren wir dann noch auf dem Fusion Festival in Lärz (Mecklenburg – Vorpommern). Es war ein grandioses Festival, welches wirklich hielt, was es versprochen hat. Wir als passionierte Festival-und Konzertbesucher waren sehr überrascht, dass es noch solche kommerzfreien und fairen Veranstaltungen gibt. Weiter so! 

Im Juni hatten wir auch viel Zeit um unsere weitere Route zu überdenken. Eigentlich wollten wir ja mit dem Auto über Südosteuropa und Griechenland nach Istanbul von wo es weiter nach Indien gehen sollte. Ein kurzer Blick auf unsere Bankkonten und das Lesen von Presseberichten aus Istanbul und Indien, nährten den Wunsch doch schon eher nach Asien zu fliegen. Das Problem vor welchem wir jedoch standen waren die teils heftigen Monsunregen, die Asien im europäischen Sommer heimsuchen…was also nun? Im Regen reisen wollten wir beide nicht! Ein paar Recherchen später stießen wir plötzlich auf Indonesien….laut Reiseführer erwarteten uns in diesem Inselstaat beeindruckende Landschaften, eine multireligiöse Vielfalt, viele Inseln und das beste an der ganzen Sachen : kein Monsun, da die beste Reisezeit zwischen Mai und August liegt. 

123 ratterten auch schon die Flugsuchmaschinen und siehe da, am 10. Juli geht es nach Asien. HURRA! Von München fliegen wir erst einmal nach Malaysia. In Kuala Lumpur wollen wir dann ein paar Tage bleiben, uns akklimatisieren und die Stadt anschauen bevor es dann weiter Richtung Indonesien. Der grobe Plan ist uns die Hauptinseln Sumatra und Java anzuschauen bevor wir weitere Länder Südostasiens und anschließend nach Australien geht. 

Wie unsere detailierte Route ausschauen soll, werden wir dann vor Ort entscheiden und von den Gegebenheiten abhängig machen. Wir sind gespannt, aufgeregt und freuen uns schon riesig nur noch mit Rucksack unterwegs zu sein!

Freitag, 24. Mai 2013

Andorra

Wir konnten uns einen Besuch in diesem Zwergstaat inmitten der Pyrenäen auf unserer Rückreise nicht entgehen lassen.

Wie ist es in Andorra? Können wir mit unseren Ausweisen einreisen oder brauchen wir einen Reisepass? Wir wussten bis jetzt wenig bis gar nichts über Andorra aber in unseren Köpfen entstand die romantische Vorstellung von kleinen Bergbauerndörfern, welche eingebettet zwischen riesigen Bergen und noch tieferen Schluchten lagen und nur ab und an von den durchziehenden Schafherden besucht wurden.

Die Einreise war unproblematisch und wir wurden einfach von den Polizisten und Zöllnern an der Grenze durchgewunken. Kaum hatten wir die Grenzanlagen passiert, tauchte auch schon das erste Rieseneinkaufzentrum auf. Bergbauerndörfer ade!

In Andorra La Vella der Hauptstadt des Prinzipats sollten weitere Einkaufstempel mitsamt Busladungen spanischer, italienischer und sogar russischer Einkaufstouristen folgen, welche wahrscheinlich nicht der wunderschönen Bergwelt sondern eher der Verlockung steuerfreien Einkaufens erlagen.

Der Versuch ein preiswertes Quartier auf Französisch zu suchen wurde von den Einheimischen abgeschmettert. Der Tankwart welchen wir nach dem Weg fragen wollte, beachtete uns gleich gar nicht und zuckte nur mit den Schultern .Nein diese Sprache verstand er nicht. Französisch sprechen mochte hier wohl keiner ?! Warum nur, da einer der 2 (repräsentativen) Staatsoberhäupter Andorras doch Franzose ist?!

Mit unserem Reisespanisch fanden wir dann doch die perfekte budgetfreundliche Herberge,da es bei Nachttemperaturen um die 2 Grad Celcius eindeutig zu kalt war zum Zelten. Obendrein reisten wir mit leichten Sommerschlafsäcken, da wir unsere temperaturresistenten Prachtstücke vergessen hatten.

Auf den ersten Blick, den wir aufgrund der Kürze unseres eintägigen Aufenthaltes erhaschen konnten, sind die Bewohner Andorras ein stolzes Volk, welche ihre Traditionen und vor allem die katalanische Sprache pflegen. Unter stetigen Einsatz der Hupe beim Autofahren, schienen sie uns auch ein wenig temperamentvoll teils sogar aggressiv.

Drückte die enge Bergwelt oder die ewig kühlen Temperaturen auf das Gemüt der Andorraner? Waren sie nur der vielen Shoppingtouristen leid? Oder war ihnen der materielle Wohlstand zu Kopf gestiegen?


Auf unserer Pyrenäenüberquerung auf dem Weg nach Frankreich verbargen sich dann die wahren Schätze Andorras. Wir wurden Zeugen einer wahnsinnig schönen Bergwelt die uns den Atem raubte bzw. bei den niedrigen Außentemperaturen gefrieren ließ. 













Samstag, 18. Mai 2013

Ebro Delta...unser Kleinod am MEER


Nach gut 2500km haben wir ihn gefunden. Den Ort welcher unserer Vorstellung  von MEER entspricht. MEER soweit das Auge reicht. Eine stürmische See und ganz viel Ruhe nach unserem Barcelonaaufenthalt.

Im Ebro Delta, welches jährlich um 10m wächst und für den Reisanbau genutzt wird, lassen wir die Seele baumeln. Wir sind erstaunt, dass sogar in Europa Reis angebaut wird. Wer von Euch hätte das gedacht?

Bei Sonnenschein hat die Landschaft etwas Asiatisches gemischt mit den weiten Stränden Afrikas an sich. Wir trotzen dem Wetter und machen lange Strandspaziergänge bevor es Richtung Deutschland durch Andorra und Frankreich geht. Wir lieben es wieder in unseren „eigenen“ 4 Wänden zu wohnen!

In den nächsten Tagen wollen wir schauen ob uns das Anglerglück hold ist. Dank Franziskas Opa sind wir mit einer Angel ausgestattet. Let`s see ob wir bald auch einen selbst gefangenen Fisch unser eigen nennen können!