"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Weisagung der Cree
Twenty years from now you will be more dissapointed by the things you didn´t do, than by the things you did. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbour. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream.
Sonntag, 19. Januar 2014
Samstag, 18. Januar 2014
Frühlingsrollen aus und in Vietnam ?!
Heute beim Essen haben wir "Flühlingslollen" gegessen ,welche ja sehr typisch für Vietnam sind. Da kam Michael der Gedanke,dass wir die "echten" doch einfach in Vietnam probieren sollten,welches ja nur einen Katzensprung im Moment entfernt ist. Also planen wir nach Kambodscha einen kleinen Abstecher nach Vietnam zu machen. Dies ist natürlich abhängig davon,ob wir in Phnom Penh das Visum für Vietnam bekommen. Wenn das klappt hätten wir (bis auf wenige Ausnahmen) fast alle Länder Südostasiens bereist.
Wie wunderbar ist es soviel Freiheit zu haben und seine Reiseländer nach dem Gesichtspunkt auszusuchen, welche lokalen Spezialitäten man als nächstes probieren will?!
Unser treusten Leser und Leserinnen werden sich jetzt wahrscheinlich fragen, wann wir denn nun endlich den Sprung nach Australien wagen.Es ist ja nun schon Ende Januar und alljene die unseren groben Reiseplan verfolgt haben, wissen, dass wir Australien ursprünglich für Ende 2013/Anfang 2014 geplant haben.
Wir würden gerne nach Australien und sogar Neuseeland....leider möchte unser Budget aber nicht so wie wir! Deshalb haben wir beschlossen,dass wir bis zu unserer Rückkehr nach Europa im Frühling/Sommer 2014 in Asien bleiben werden. Auch wenn unsere australischen Freunde, Bekannten und neuen Leser nun vielleicht enttäuscht sind,seid nicht traurig: Irgendwann werden wir Down Under doch noch besuchen ;)
Freitag, 17. Januar 2014
Wir verkaufen Benzin an einen Tuk Tuk Fahrer
Dieser Eintrag ist wohl ein weiterer Beitrag für die Kategorie der Reiseanekdoten...irgendwie scheinen es diese gerade sehr gut mit uns zu meinen ;)
Wieso fragt ihr? Lest einfach selbst,wie wir dazu kamen Benzin an einen Tuk Tuk Fahrer zu verkaufen......
In Vientiane waren wir nur eine Nacht,da die laotische Hauptstadt eher unspektakulär ist und unser Visum leider abläuft,sodass wir uns nun beeilen müssen.
Die Baguettes - eine französische Hinterlassenschaft - stärken uns auf unserer 9stündigen Fahrt nach Tha Kaek, einer weiteren eher unspektakulären Stadt mit Blick über den Mekong auf die thailändische Grenze.
Wir wollten uns eigentlich ein Moped ausleihen um uns gigantische Höhlen in der Nähe anzuschauen und bekamen auch eins. Da es aber wieder so eine alte Möhre war und wir mit diesen ja nicht so gute Erfahrungen gemacht haben, wie Ihr in einem unserer früheren Einträge ja sicher gelesen habt , fuhren wir nach 8 km wieder zurück,da die Bremsen nicht so gut gingen und der Reifen auch Luft ließ. (Dies sind ja 2 eher nicht so gute Voraussetzungen für einen ca. 100 km langen Tagesausflug wie ihr uns sicher zustimmt ;) )

Wir waren froh nachdem wir nach kurzer Diskussion unser Geld wieder bekamen. Aber wir hatten leider ein Problem- der Tank war noch voll !? Mhhh...es blieb uns nur das Benzin abzusaugen und danach zu verkaufen. Gedacht ,getan! Ein paar Züge und 2 Plastikflaschen später war es vollbracht. Der Tank war genauso leer,wie vor unserer Anmietung. Geschwind machten wir uns auf den Weg um das "nasse" Gold an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Wir wollten keinen Gewinn machen,aber dennoch unseren Verlust in Grenzen halten....2 verkaufte Benzinflaschen lassen sich schließlich in 2 köstliche Nudelsuppen "ummünzen".
Nach ein paar erfolglosen Versuchen hielt plötzlich ein Tuk Tuk Fahrer neben uns und bot sogleich seinen Fahrdienst an.Nun war unser Objekt der Begierde gefunden. Nach kurzen Gesten und Handbewegungen einigten wir uns ganz schnell.
Der Tuk Tuk Fahrer schien unseren Preis zu mögen,da er das Benzin aus den beiden Plastikflaschen schnell in seinen Tank füllte und davondüste.
Kurze Zeit später verspeisten wir mit einem Grinsen im Gesicht unsere köstlichen Nudelsuppen!
Seit gestern sind wir nun in Pakse und das mit dem Moped hat heute schon besser geklappt. Wir sind gespannt welche Abenteuer hier nun auf uns warten und grüssen Euch alle aus der Ferne.
Wieso fragt ihr? Lest einfach selbst,wie wir dazu kamen Benzin an einen Tuk Tuk Fahrer zu verkaufen......
In Vientiane waren wir nur eine Nacht,da die laotische Hauptstadt eher unspektakulär ist und unser Visum leider abläuft,sodass wir uns nun beeilen müssen.
Die Baguettes - eine französische Hinterlassenschaft - stärken uns auf unserer 9stündigen Fahrt nach Tha Kaek, einer weiteren eher unspektakulären Stadt mit Blick über den Mekong auf die thailändische Grenze.
Wir waren froh nachdem wir nach kurzer Diskussion unser Geld wieder bekamen. Aber wir hatten leider ein Problem- der Tank war noch voll !? Mhhh...es blieb uns nur das Benzin abzusaugen und danach zu verkaufen. Gedacht ,getan! Ein paar Züge und 2 Plastikflaschen später war es vollbracht. Der Tank war genauso leer,wie vor unserer Anmietung. Geschwind machten wir uns auf den Weg um das "nasse" Gold an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Wir wollten keinen Gewinn machen,aber dennoch unseren Verlust in Grenzen halten....2 verkaufte Benzinflaschen lassen sich schließlich in 2 köstliche Nudelsuppen "ummünzen".
Nach ein paar erfolglosen Versuchen hielt plötzlich ein Tuk Tuk Fahrer neben uns und bot sogleich seinen Fahrdienst an.Nun war unser Objekt der Begierde gefunden. Nach kurzen Gesten und Handbewegungen einigten wir uns ganz schnell.
Der Tuk Tuk Fahrer schien unseren Preis zu mögen,da er das Benzin aus den beiden Plastikflaschen schnell in seinen Tank füllte und davondüste.
Kurze Zeit später verspeisten wir mit einem Grinsen im Gesicht unsere köstlichen Nudelsuppen!
Seit gestern sind wir nun in Pakse und das mit dem Moped hat heute schon besser geklappt. Wir sind gespannt welche Abenteuer hier nun auf uns warten und grüssen Euch alle aus der Ferne.
Wir hoffen,dass wir wie diese Frau beim nächsten Moped mehr Schwein haben....na seht ihr die kleinen Ferkel?
Sonntag, 12. Januar 2014
Wir fahren Plastikklasse
Wir sind von Luang Prabang dann nach 2 Tagen weiter nach Vang Vieng.Dort haben wir die Ruhe und herrliche Landschaft sehr genossen! Wir sind Paddeln gegangen und auf grossen aufgeblasenen Autoreifen durch eine Höhle "getubt".
Obwohl die Strassen eher staubigen Pisten glichen ,haben wir einen herrlichen Mountainbike über stock und Stein,durch ausgetrocknete Flussbetten und den Wald gemacht. Michaels Fahrrad gab leider auf dem Rückweg den Geist auf. Mit ein wenig Kreativität und Kraft schleppte ich ihn dann ab :)
Es war herrlich!
Eigentlich ist dieser Ort als Partystadt verschrien,aber wir haben davon nichts mehr gesehen,da die laotische Regierung vor ca. 1 Jahr den "Partyhahn" zugedreht hat,da es ein paar Unfälle mit Todesfolge unter Alkohohl-bzw. Drogeneinfluss gab. Trotzdem ist der Ort unter Touristen immer noch sehr beliebt,wie wir spätestens bei der Busfahrt in Richtung laotische Hauptstadt feststellen sollten. Als wir am überschaubaren Busbahnhof ausserhalb der Stadt ankamen, wurden wir informiert,dass der 10 Uhr Bus ausgebucht ist. Mhh...der nächste Bus fuhr erst um 12.30 Uhr und warten wollten wir nicht...also was tun?! Not macht ja bekannterweise erfinderisch und so fuhren wir anstatt Holzklasse diesmal in der Plastikklasse indem wir uns einfach 2 Tickets kauften und dazu noch 2 Plastikstühle bekamen, auf denen wir dann gemütlich die 4 Stunden nach Vientiane zubrachten.Es war lustig und auch noch äußerst praktisch,da wir bei jeder Pause gleich unseren personalisierten Rastplatz hatten.
Donnerstag, 9. Januar 2014
Luang Prabang
Nach einer sehr kalten und windigen 4stündigen Fahrt in einem grösseren Tuk Tuk, sind wir nun in Luang Prabang,einer Stadt,die von der UNESCO den Titel des Weltkulturerbes erhalten hat.
Als wir gestern angekommen sind und am Nachmittag unseren ersten Spaziergang durch die Stadt gemacht haben,dachten wir ,dass wir plötzlich in einem anderen Land sind.Die alten Kolonialbauten strahlen in frischem weiss,die Strassen sind sauber und haben keine (!) Schlaglöcher .
Es gibt sogar elektronische Rasenmäher.
Nirgendwo ist Müll und selten sieht man,dass auf offener Strasse über offenem Feuer gekocht wird.Überall sind prunkvolle Tempel und wir beobachten das Leben der Mönche.
Es ist fast unwirklich nach unserer Reise durch den Norden,welche uns durch einfache Dörfer und über Schlaglöcherstrassen führte.
Montag, 6. Januar 2014
Fahrt mit dem Boot
Es geht weiter den Nam Ou Fluss hinab. Der Platz auf dem Miniboot ist eng und ein paar Mal müssen sich einige Mitfahrer umsetzen um die Balance zu halten.
Auch gibt es hin und wieder ein paar Stromschnellen,bei welchen ab und an Wellen von Flusswasser die Insassen treffen. Unsere Rucksäcke haben wir vorsorglich in grosse Müllsäcke gepackt obwohl das wahrscheinlich auch nicht hilft,sollte das Boot kentern.
Unversehrt kommen wir in Muang Noi , einem Dorf welches nur per Boot erreichbar ist und bis vor 8 Monaten noch keine Elektrizität hatte,an. Beim Anlegen begrüsst uns auf einmal ein Europäer mit französischen Akzent. Wie sich später herausstellt ist Gabriel Schwede und lebt seit über 2 Jahren hier mit seiner laotischen Ehefrau. Es betreibt ein herrliches Gästehaus mit Bungalows, welche einen wunderbaren Blick über den Fluss und die umliegende Berglandschaft bieten. Hier lässt es sich aushalten und wir beobachten das Leben am Fluss aus unseren Hängematten.
Untertags erkunden wir die Umgebung. Ein Aussichtspunkt,den wir nach beschwerlicher Wanderung erreichen,bietet uns einen fantastischen Ausblick auf dieses Kleinod am Fluss.
Wir erkunden eine Höhle,welche nicht nur beeindruckende Anblicke bietet sondern den Erzählungen nach auch während der Indochinakriege als Unterschlupf für die hiesige Bevölkerung genutzt wurde.
Wusstet ihr ,dass während des Vietnamkrieges geschätzte 2,5 Millionen Tonnen Bomben abgeworfen wurden um den zu einem großen Teil durch Laos verlaufenden Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen ? Laos gehört(e) somit zu den am schwersten bombardierten Ländern der Welt! traurig aber wahr!
Am nächsten Tag erkunden wir das Leben der umliegenden Dörfer mit einem amerikanischen Paar und der Koreanerin Yeji.
Die Leute leben hier mit der Natur und von dem was Boden, Wald und Fluss so hergeben.
Wir staunen nicht schlecht als wir eine Gruppe Jungen mit ihren selbstgebauten Harpunen welche sie zum Fische fangen nutzen,treffen.
Es ist herrlich durch die Dörfer und Wälder zu wandern und das Leben zu beobachten.
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