Freitag, 10. Mai 2013

Barcelona 1


Barcelona…(oder Barzelona wie man es anscheindend richtig ausspricht)… was sollen wir sagen, wir sind überwältigt. Nach gut 2 Wochen campen,sind wir nun das erste Mal wieder länger in einer größeren Stadt. Die Metropole erschlägt uns…so viele Eindrücke, Geräusche und Menschen. Wir sind beeindruckt, entschließen uns, unser kleines Luxusmobil auf dem Campingplatz zu lassen und uns über Air`b`nB ein Zimmer zu suchen. Wir benutzen diese Webseite auf welcher Privatleute Zimmer in ihrer Wohnung vermieten zum ersten Mal. Kurzfristig reservieren wir uns ein preiswertes Quartier.

Obwohl Grosstädte in unser Reisebudget einschlagen, möchten wir dem Ziel unserer ersten Etappe einen längeren Besuch abstatten.

Wir erkunden diese katalanische Metropole zu Fuß. Laufen am ersten Tag, dieselbe Strecke ab, welche von den Touristenbussen abgefahren wird und entdecken so viel. Wir lassen uns treiben, entlang der langen Avenidas. Wir lassen uns von dieser Stadt in Besitz nehmen. Zufällig entdecken wir all die Sehenswürdigkeiten. Die Märkte, die atemberaubende Architektur Gaudis , das Leben.  Anders als in Frankreich suchen wir hier die riesengroßen Supermärkte vergeblich, da sich hier das (Gourmet)leben auf den lokalen mercados (Märkten) abspielt.

 Bei einem unserer ersten (und zukünftig eher seltenen) Restaurantbesuche sitzen wir neben 2 Pärchen aus Österreich. Gespannt verfolgen sie unsere Geschichte und bewundern unsere Pläne. 

Es macht Spaß ein Nomade zu sein!











































Donnerstag, 9. Mai 2013

Auf dem Weg nach Barcelona


Nach einer langen Etappe entlang der französischen Schnellstrassen, welche wir bevorzugen, da diese kostenlos sind, erreichten wir die Grenze zu Spanien.

Während unserer Streckenplanung hatten wir uns Spanien ausgesucht, da es hier neben Schinken und Rotwein auch unendlich viel Sonne geben sollte.

 Aus der Ferne sahen wir Girona umhüllt von dicken Regenwolken. Wie sich später herausstellte, sollten dies nicht die letzten Regenwolken sein.
 Wir entschlossen uns keinen Halt zu machen, sondern uns einen Zeltplatz in der Nähe von Barcelona zu suchen um unsere Reisekasse zu schonen. Es wurde dunkel und nachdem wir den ersten Zeltplatz in Meeresnähe neben den Zuggleisen und der Schnellstrasse ausschlugen, fanden wir spät abends ein gemütliches Plätzchen in einem Vorort.

Wie sich herausstellte, hatten wir uns das beste Wochenende herausgesucht…der Grand Prix schien uns zu verfolgen, da die Formel 1 stattfand und wir unser Quartier umgeben von Horden biertrinkender Formel1 Fans bezogen. Da die Rennstrecke nur ca. 2km von unserem neuen Domizil entfernt war, konnten wir die Motorengeräusche der Rennwagen von unserem Zeltplatz aus verfolgen.

Dank sei dem Zeltplatzwächter, der uns nach kurzem Verhandeln einen Rabatt gewährte, da wir ja „nur“ Barcelona besuchten. Wir danken den Oropax welche uns einen tiefen Schlaf ermöglichten!





Dienstag, 7. Mai 2013

Wir möchten MEER

Wir möchten MEER…mit langen Sandstränden, Spaziergängen…einfach die Seele baumeln lassen…123 fix nachgeschaut fiel unsere Wahl auf die Camargue, ein Naturschutzgebiet zwischen Montpellier und Marseille. 

Unserer Straßenkarte nach zu urteilen, schien die Camargue wie ein grösser geratenes Venedig und es sollte dort viel MEER zu finden sein. Mit den letzten Tropfen Benzin in unserem Tank machten wir uns auf die Reise. Nach den hinter uns liegenden teils gebirgigen Routen grüsste uns die Camargue mit flachen Landstrichen…soweit das Auge reichte wechselte nun das Bild zwischen Pferdeherden und kleinen Seen oder eher Tümpeln. Der passende Zeltplatz war schnell gefunden. Bei so viel Wasser blieben die Mücken natürlich nicht aus….zum ersten Mal wurden wir bei lebendigem Leib verspeist.

Zu unserem Erstaunen bekamen wir neben Flamingos auch einen Schweizer Alphornbläser zu bestaunen. Leider wissen wir seinen Namen nicht und so taufen wir ihn hier auf den Namen Urs. Urs ist Schweizer, kommt aus Luzern und ist Rentner, hat ein Ferienhaus im Tessin und fährt einen kleinen VW Polo mitsamt Caravan .Wir vermuten, dass er in seinen späten 60igern ist. Wir entdeckten ihn bei einem unserer Strandspaziergänge und wie sich später herausstellte, war er am Zeltplatz unser Gegenübernachbar. Im Januar 1993 bekam er ein Alphorn von seinem Bruder zum Geburtstag geschenkt. Nach kurzem Üben hatte er im Februar 1993 schon seinen ersten Auftritt….wie es der Zufall so will (bzw. wie uns Urs erzählte), fand dieser in Wien statt. 

Auf unserem gemeinsamen Weg zurück zum Zeltplatz erzählter er uns, dass er mit seinem Alphorn im Stephansdom zu Gast war. Er fragte einfach den Wächter ob er spielen durfte und siehe da…sein erstes Spontankonzert ausgerechnet in Österreich! Seitdem lässt er die „Mundpropaganda“ für sich arbeiten,da er die traditionellen Wege fernab des Internets bevorzugt. Seine „stand up“ Konzerte führten ihn schon bis nach Japan und auch ein Interview für das dänische Radio pflasterten unter anderem seinen Weg. 

In einem Vogelparadies wie es die Camargue ist, gibt es auch solche bunte Vögel zu entdecken.

















Our route so far...


Essen wie Gott in Frankreich


Dieser Ausspruch war uns vor unserer Reise durch Frankreich zwar geläufig, jedoch verstehen wir erst jetzt den tieferen Sinn. 

Fernab des EU konformen Supermarktangebotes welches wir aus Österreich kennen, genießen wir die üppige Auswahl der französischen Lebensmittel-märkte. Selbst der kleinste Kreisler hat ein ausgiebiges Sortiment an verschiedensten Waren…frische Früchte, schmackhaftes Gemüse, frischen Fisch und eine Käseauswahl bei der uns ganz schwindelig wird…ganz zu schweigen von der Salami welche Michaels neue Leibspeise ist! 

So bereiten wir uns mit unserem Campingkocher und einem Topf die schmack-haftesten Gourmetmenüs zu. Unsere täglichen „home cooked meals“ gleichen einer Zeremonie, da die Vorbereitung und das Kochen mit einem Topf und einem Campingkocher einige Zeit in Anspruch nimmt (von welcher wir im Moment ja reichlich haben).  

Gewürzt nur mit Salz und Pfeffer genießen wir den Eigengeschmack der frischen Kost auf unseren Campingstühlen. Mehr brauchen wir gerade nicht zum Leben….diese Einfachheit der Dinge schmeckt uns! 






Samstag, 4. Mai 2013

Monaco


Eingebettet zwischen den Ausläufern der maritimen Alpen, erreichten wir das viel gepriesene Steuerparadies am frühen Abend nach unserer ersten Etappe durch Italien Da Städte wie Monte Carlo, Nizza und Cannes zu unserem Erstaunen nur wenige Kilometer voneinander entfernt und wie Perlen auf einer Kette entlang der Cote d`Azur aufgefädelt sind, entschlossen wir uns gegen eine Nacht im 4 Sterne Hotel und bevorzugten unsere komfortable kleine Wohlfühloase auf einem Zeltplatz in Antibes nahe Nizza.

Bei herrlich warmen Temperaturen und sehr erschwinglichen Zugverbindungen, nutzen wir die Gelegenheit Monacos Hauptstadt auch bei Tage zu sehen.

„Eigentlich ist Monte Carlo eine ganz normale Stadt, aber wenn der Grand Prix stattfindet, wird sie zum Zirkus“. Dies erzählte uns eine Dame am Hafen, die damit betraut war, die Aufbauarbeiten im Zuge des Grand Prix zu überwachen. Natürlich ist das Wort „normal“ Definitionssache und ändert sich je nach Auge des Betrachters.

Für Leute, für welche 40 Meter lange Jachten mit 4 Ebenen vor denen ein kleiner Ferrari parkt (wahrscheinlich der Zweitwagen der Familie!) normal sind, ist der Hafen von Monaco ein alltäglicher und normaler Anblick. Für uns war es eine Chance uns von gängigen Klischees zu überzeugen, einige aber auch zu widerlegen. Wahrscheinlich wurde auch Prinz Albert von unserem Besuch unterrichtet, da er mitsamt Polizeieskorte gerade aus dem Palast fuhr, als wir das Anwesen der Grimaldis bestaunten. Ein wunderschöner Tag mit vielen Eindrücken!













Donnerstag, 2. Mai 2013

Genua


Wir sind beeindruckt von dieser grossen Stadt am Ligurischen Meer. 

Genua hat den Charme einer Hafenstadt…dunkle Ecken mit kleinen Bars in welchen die Matrosen ihren Landgang geniessen, der beeindruckende Hafen mit Fährverbindungen die bis nach Nordafrika reichen. In einem Moment kommt uns der tollkühne Gedanke uns nach einer Fährverbindung gen Marokko zu erkundigen…wir verwerfen diesen jedoch, da wir Anfang Juni zu einem Freunde/Familientreffen ins Erzgebirge wollen und auch das für Nordafrika nötige Carnet de passage nicht haben. 

Wir sind platt von den vielen Eindrücken dieser diversen Stadt. Genua gefällt uns und so scheuen wir auch den Zeltplatz zwischen Autobahn und Schnellzug Verbindung nicht um dieser Metropole am nächsten Tag einen weiteren Besuch abzustatten.



Venedig,Parma.....


Wie wahrscheinlich jeder Tourist verlaufen wir uns in Venedig …oder besser gesagt -- wir lassen uns treiben und die engen Gassen Besitz von uns ergreifen….Unsere vorgefertigte Meinung über das ach so romantische Venedig wurde widerlegt, da es wirklich eine sehenswerte Stadt ist! Hinfahren lohnt sich!

Bei den Namen Modena und Parma müssen wir sofort an Essig und Schinken denken. Also nichts wie hin!

Den Tag der Arbeit feiern wir mit einem Live Jam und Parmesan  in Parma bevor uns unser Weg über eine kurvenreiche Strasse durch die Appeninen führt.

Ein herrlicher Gebirgszug dessen Ausläufer bis nach Genua reichen!

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Dienstag, 30. April 2013

Österreich im Rückspiegel


Im Moment sind wir sprachlos…ja wir nehmen uns tatsächlich eine Auszeit…wie lang wird sich weisen… es fühlt sich gerade einfach nur gut an! Vielleicht wird es auch andere Tage geben, vielleicht aber auch nicht! Wir genießen den Fahrtwind welcher uns durch Kärnten trägt…Österreich ist nun nur noch im Rückspiegel zu sehen, als wir über die malerische Karnische Dolomitenstrasse Udine ansteuern. In Udine fallen wir den Kreisverkehren zum Opfer sodass wir erst am späten Abend einen Zeltplatz in Caorle mit dem passenden Namen St Francesco finden. Schnell im Dunkeln das Zelt aufgebaut und dann einfach nur noch schlafen! Der erste Tag geht vollgepackt mit vielen Emotionen und Eindrücken zu Ende! 


Montag, 29. April 2013

Es kann los gehen!

Es kann los gehen! Unsere kleine Wohnung auf vier Rädern ist gepackt! Wir sind gespannt auf die Dinge die kommen werden! Italien, Frankreich , Spanien…die ersten Reiseziele sind auserkoren und los geht`s…….ein Gefühl des Aufbruchs begleitet uns . Wir erfüllen uns einen lang ersehnten Traum. Plan B wird zu Plan A und wir gehen reisen! Yeah!

Donnerstag, 25. April 2013

Grüße an die Familie

Liebe Familie,
anbei ein paar Eindrücke von der gestrigen Wanderung zum Hintereck. 
Ich war ja immer ein Fan vom Meer (und bin es auch heute noch ) aber das Panorama, die Luft und die Bewegung inmitten dieser wunderschönen Umgebung - einfach fantastisch. 
Eine herrliche Ruhe und die letzten Auswüchse des Winters waren zu beobachten. Wir sind erst durch den Wald und dann über ein Hochmoor gegangen mit welchem ich sogleich eine innige Bekanntschaft schloss. Bei herrlichsten Wetter sind sogar schon die Kreuzottern auf Achse welche zum Glück vor uns das Weite suchten. Auf der Höhe haben wir ich eine herrliche Pause mit Blick auf den Dachstein und die hohen Tauern gemacht- wundervoll! 
Heute haben wir noch die letzten Formalitäten erledigt und das Auto überprüfen lassen. Alles ist in Ordnung und wir sind startklar. Das Campingzeug ist schon gepackt und in unserer neuen "Wohnung" verstaut. Am Montag geht es dann über die Landstrassen nach Venedig wo wir den ersten Stop machen möchten. Wir wollen die östereichische Alpengrenze über den Thörl Magerl Pass überqueren. 
Um ökonomisch zu reisen und die wunderschöne Landschaft zu sehen,haben wir vor - wenn möglich- nur auf der Landstrasse zu fahren. Langsam soll es über Genua,Nizza, Marseille nach Barcelona gehen. Uns reizt Andorra sehr und je nachdem wie die Lust und Laune ist werden wir uns dieses kleine Land in den Pyrenäen anschauen. 
Es ist ein herrlichen Gefühl und wir freuen uns riesig,dass wir die Möglichkeit haben so etwas zu machen. Ich kann es kaum erwarten wieder auf Achse zu sein!
 Wir hoffen es geht euch gut. Wir haben auch einen Blog welchen wir mehr oder minder oft aktualisieren möchten. Im Moment ist er auf Englisch und es wird sich weisen ob wir diesen nicht auf Deutsch weiterschreiben. Hier der Link: http://pmptravels.blogspot.co.at/ 

Liebe Grüße an alle!Franzi & Michael




Mittwoch, 3. April 2013

berlinberlinberlin

The idea to have Berlin as the first destination on our trip around the world developed quite randomly...it was during a grey evening around Christmas in Leipzig. I met my old friend Jesus aka ChristUK and his girlfriend in a pub in Leipzig for some long desired cider and great conversations. They mentioned that they will be in Australia sometime in spring 2013 and that their Berlin flat will be empty for a month or so....3 months later we started our trip around the world with Berlin as our first destination!

We were amazed and felt so blessed when we arrived after an 8 hour drive in Berlin. The flat is situated in the middle of Prenzlauer Berg just across Mauerpark . We can see the Berliner Fernsehturm from our living room -  it seems to be within our grasps.

We feel so welcome with fresh towels and shower gel ready for us ;)   Thanks a million Christian & Rebecca for making this possible! We cannot believe how lucky we are!




Samstag, 30. März 2013

No keys in our pockets!

Wow! What a feeling! All our stuff is in boxes or sold - finally! We have handed in the keys to our house to our landlord, sorted out all issues with our deposit and will be on the road from now on! No keys in our pocket! We can hardly believe that we are going to fulfill one of our dreams and that we will be on the road from now on! No keys in our pockets just loads of free time! Yeah!