Montag, 5. August 2013

Wir lieben.......Masakan Padang

Was ist das bloss ,fragt ihr euch sicherlich...ein Ort, ein weiterer herrlicher Sandstrand, etwas typisch Indonesisches oder einfach eine weitere neue Leidenschaft?

Die letzteren beiden Sachen treffen es wohl am besten..... Masakan Padang kann man mit Padang Essen übersetzen und wir lieben diese Art des Speisens seitdem wir es das erste Mal probiert  haben.

Anfangs waren wir zögerlich, da alle Speisen vom Hühnchen bis hin zum Fisch fertig gegart, gegrillt oder geräuchert in einer grossen Glasvitrine stehen, kalt sind und auch so serviert werden.

Unsere Neugier und vor allem unser Hunger veranlasste uns jedoch auch diese Art des Essens zu versuchen und wir bereuen es nicht!

Padang Essen stammt ursprünglich aus Padang, einer Stadt im Westen Sumatras stammt und mittlerweile in ganz Indonesien zu finden ist.

Es gibt keine Speisekarte im Restaurant und in kleinen Schalen wird eine Vielzahl unterschiedlichster kleiner Köstlichkeiten vor einem auf den Tisch aufgebaut bzw. man kann sich aus der Vitrine bedienen....Angefangen von gebratenen Hühnerteilen welche in Kokosnuss oder feurigem Chilli eingelegt sind, bis hin zu Fisch in herrlich verschiedenen Currysossen und den unterschiedlichsten Gemüsen ist alles dabei. Dazu gibt es für jeden Reis nach Belieben.

Je nach Hunger und Gelüsten, kann man sich eine verschiedene Anzahl dieser kleinen Schälchen nehmen und die Köstlichkeiten verspeisen. Bezahlt wird dann nach Menge der angefangen Schälchen.

Wir lieben..... diese Art des Essens, den Geschmack, die Vielfalt,die Auswahl und den Fakt ,dass alle Lebensmittel vor Ort erzeugt oder gefangen werden ..Dazu noch der positive Aspekt, dass wir uns zu zweit für insgesamt 4 bis 8 EUR den Bauch gesund voll schlagen können...We love Masakan Padang !








Donnerstag, 1. August 2013

Oh wie wunderschön ist Krui

Nach ein paar entspannten Tagen im verschlafenen Muko- Muko machen wir uns auf den Weg in eine grössere Stadt namens Bengkulu. Obwohl wir immer versuchen einen kleineren oder auch grösseren Bogen um Städte zu machen, hat unser Besuch in Bengkulu einen Grund: wir möchten unser 30 Tages Visum um einen Monat verlängern, damit wir uns MEER des indonesischen Archipels in Ruhe anschauen können.

Die Visaverlängerung klappt problem - und schmiergeldlos. Im grossen und ganzen läuft das Reisen bis jetzt zum Glück problemlos. Wir kommen gut mit der indonesischen Mentalität zurecht, merken, wenn es jemand vielleicht nicht so ehrlich meint und können uns mit ein paar Brocken Indonesisch gut durchschlagen.

Im Moment sind wir im Surferparadis Krui,wo wir nach ca. 1,5 Wochen mal wieder auf andere Touristen stossen. Es sind Australier, die sich die billigen Preise, hohen Wellen und kurze Distanz zu Australien zu Nutzen machen.

Die Hinfahrt von  Bengkulu nach Krui war natürlich mal wieder ein Abenteuer. Diesmal hatten wir alle Vorkehrungen für eine komfortable Anreise getroffen....ein grosser Bus mit ausreichend Sitzplätzen, genügend Reiseproviant, Fahrt untertags....kaum waren wir jedoch losgefahren, blieb der schöne neue Reisebus auch schon mitten auf der Kreuzung stehen. 45 Minuten später und nach ein paar geschickten Handgriffen unseres Mechanikers ging es dann weiter und die nächsten 6 Stunden fuhren wir gemütlich die kurvige Strecke zum Linau Strand,welcher uns empfohlen wurde.
Der Strand an welchem uns der Bus absetzte war wirklich wunderschön. Leider hatter derjenige der uns die Empfehlung gab , vergessen,dass es hier weit und breit keine Unterkunft gab. Also standen wir um 16 Uhr nachmittags irgendwo im Nirgendwo. Die Entfernung zur nächsten Stadt betrug ca 40 km aber in eine Stadt wollten wir nicht wieder. Nachdem wir die Idee in unseren Hängematten am Strand zu schlafen, verwarfen, tauchte - Glück im Unglück - am Horizont ein alter klappriger Bus auf. Dieser fuhr sogar nach Krui, wor wir eigentlich erst in 4 Tagen sein wollten.

Also los ging die Reise im vollgestopften Bus,welcher an jeder Ecke hielt um noch mehr Reisende mitzunehmen....sogar gackernde Hühner (Echte! Zum Essen!) waren an Bord. Wir benötigten für die nächsten 100 km nach Krui soviel Zeit wie zuvor für 250 km im modernen Bus, da der alte Dieselmotor bei den bergigen Strassen an seine Grenzen stiess und bei jedem Anstieg bedrohlich aufheulte und in den "Kriechgang" schaltete.

Alles in allem jedoch ein lustiges Abenteuer, auch wenn wir durchgeschwitzt, gut "duftend" und ziemlich ko erst abends in Krui ankamen.

Hier bleiben wir nun ein paar Tage bevor es nach Java geht. Dort wollen wir uns ein paar Tempel und Vulkanplateaus anschauen.

Da wir als Voraussetzung für die Visaverlängerung in Bengkulu einen Rückflug vorweisen mussten, haben wir uns entschieden doch noch Bali anzuschauen, da wir so schnell wahrscheinlich nicht wieder dort hin kommen. Von dort fliegen wir dann voraussichtlich Anfang September nach Singapur....aber bis dahin ist noch Zeit, erst einmal entspannen wir ,feiern 5 Jahrestag, essen selbstgeerntete Kokosnuss, geniessen die Ruhe und kitschig schöne Sonnenuntergänge. Michael schafft es Franziska`s Schnorchelleidenschaft zu wecken (kein Wunder bei den beeindruckenden Riffs und den vielen bunten Fischen hier !!!)


















Sonntag, 28. Juli 2013

Mandi...oder waschen auf Indonesisch

Wie in einem unserer letzten Einträge versprochen, wollen wir euch mehr vom " Mandi" zeigen....Seitdem wir in Indonesien sind, duschen wir auf indonesisch...im Indonesischen wird diese Art des Badens/Duschens als Mandi bezeichnet....schaut es euch einfach an!

Waschen auf Indonesisch

Dienstag, 23. Juli 2013

Muko- Muko....

...wo liegt denn das werdet ihr euch fragen? Das selbe ging uns auch durch den Kopf als Herr Subandi uns diesen Ort als nächstes Reiseziel vorschlug, da es weder auf unserer Karte noch auf Google Maps zu finden war.

Aber in der Brust schlägt unser Abenteurerherz, welches uns vorantreibt und so entschlossen wir uns, uns auf den Weg nach Muko-Muko ans Meer zu machen.

Vorbei ging die Fahrt an saftig grünen Reisfeldern, "fliegenden Tankstellen" und Strassenrändern an welchen Zimtstangen, Kaffee oder Bohnen getrocknet wurden.

Bei unserem kurzen Zwischenstopp in einer grösseren Ortschaft konnten wir das Markttreiben beobachten und einige Kostproben der lokalen Produkte ergattern.

Nun sind wir in Muko-Muko, wo es weit und breit nicht viel gibt ausser Strand, Fischer und Kühe...Wir baden das erste Mal so richtig im Meer. Der Indische Ozean demonstriert uns respekteinflössend seine Kraft in Form von kräftigen Wellen...auch haben wir zum ersten Mal (wissentlich) ein paar Mitbewohner....aber was schreibe ich so viel...überzeugt euch selbst von den herrlichen Anblicken.
















Montag, 22. Juli 2013

In the jungle , the mighty jungle....

Trotz unserer mehrstündigen Wanderung am Vortag liessen wir uns nicht davon abhalten, den Weg zum Dschungel nochmals zu suchen und zu versuchen. 

Natürlich könnte man auch eine geführte Tour machen, aber wir bevorzugten unser eigenes Tempo, welches natürlich auch die Reisekasse freut! Nach Rücksprache mit Herrn Subandi, welcher sagte,dass eine Erkundung allein durchaus in Ordnung ist, zogen wir los.

Vorbei an den bekannten Gemüsefeldern ging es von unserem Ausgangspunkt auf 1500m bergauf.  Freudig wunken uns die Leute zu,als wir ihnen "gunung" entgegen riefen und zeigten Richtung Berg.

Durch die tropisch schwülen Temperaturen, kamen wir selbst bei kleinen Anstiegen gut ins Schwitzen. Nach einer guten Stunden sahen wir endlich den lang ersehnten Pfad.  Unsere Herzen hüpften vor Begeisterung und langsam bahnten wir uns den Weg durch den Urwald.

Die Höhe der Bäume war überragend und selbst Michael erschien mit seinen 1,94m wie ein kleiner Zwerg neben diesen Riesen. Die Dichte und Vielfalt der Pflanzen liess uns mit offenen Mündern durch den Urwald gehen. Ehrfürchtig und gespannt, bahnten wir uns den Weg durch diese einzigartige Flora immer mit einem wachsamen Blick, welche Tiere wir wohl sehen könnten. Nach ein paar Minuten, hatte sich unser Auge an das Dickicht gewöhnt und kleine Streifenhörnchen, Schmetterlinge, bunte Vögel und sogar ein Chamäleon kamen zum Vorschein.

Ein paar Geräusche von Vögeln und Insekten waren zu hören. Wir fragten uns,wie es wohl in der Nacht sein möge, wenn der Wald noch mehr zum Leben erwachte. 

Immer wieder konnten wir Wegweiser sehen, welche den Weg zum Gipfel anzeigten. Da uns 3805 m dann doch zu "steil" waren, traten wir bei 1900m glücklich, zufrieden und mit allerhand Eindrücken den Rückweg an.

Schlafenden Löwen wollten auch wir nicht wecken, den wie sagt der bekannte Song...in the jungle the mighty jungle the lion sleeps tonight....oder auch nicht.